Kollektives Trauma & Demokratie

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Polarisierung in Krisen Überwinden

Online-Workshop mit Thomas Hübl vom 28. April bis 1. Mai 2022

Eine Kooperation von Mehr Demokratie & Pocket Project

– DIE VERANSTALTUNG FINDET AUF DEUTSCH OHNE ÜBERSETZUNG STATT – 

Beginn: Donnerstag, 28 April – 19.30 Uhr / Ende: Sonntag, 1. Mai – 13.00 Uhr  >>Zeitplan

Wir erleben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung von miteinander verbundenen Krisen. In dieser Situation ist es wichtig, auch die verborgenen Kräfte in unserer gesellschaftlichen Struktur zu erkennen: die individuellen, generationsübergreifenden und kollektiven Traumata. In Krisen werden unsichtbare Wunden der Vergangenheit aktiviert und führen zu gesellschaftlicher Fragmentierung und Polarisierung. Die Corona-Krise, gepaart mit der Klimakrise, die nun durch den Krieg in der Ukraine noch verschärft wird, stellt unsere Demokratien vor die Herausforderung Polarisierung zu überwinden, Orientierung zu finden und gemeinsam angemessene Maßnahmen zu ergreifen.

In einer Zusammenarbeit des Pocket Project mit der deutschen Nichtregierungsorganisation Mehr Demokratie bieten wir einen Online-Workshop unter der Leitung von Thomas Hübl an, um die gegenseitige Wahrnehmung und die Verständigung über gesellschaftliche Gräben hinweg zu unterstützen und zu vertiefen.

Wir werden anhand der aktuellen Krisen und der gesellschaftlichen Polarisierung individuelle, generationenübergreifende und kollektive Traumata erforschen und einen kollektiven Trauma-Integrationsprozess praktizieren, wie er von Thomas Hübl entwickelt und in der Arbeit des Pocket-Projekts angewendet wird.

Der Prozess wird vom Cynefin Centre, dem Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und dem Institut für integrale Studien (IFIS) wissenschaftlich begleitet.

Mission-Statement Mehr Demokratie 

Mehr Demokratie ist als gemeinnütziger Verein mit über 10.000 Mitgliedern und in etwa 200.000 Unterstützern wohl die größte Organisation für direkte Demokratie weltweit. Das Kernanliegen von Mehr Demokratie ist die ständige Weiterentwicklung der Demokratie, um mit den aktuellen Herausforderungen umgehen zu können. Wir treten ein für Mitbestimmung, die Wertschätzung der anderen und ergebnisoffene Gespräche.

Unsere Überzeugung: Wir Menschen sind fähig, frei, selbstbestimmt und in Achtung voreinander zu leben. Die Kreativität, die in uns allen steckt, können wir am besten gemeinsam entfalten und nutzen. Wir können Spannungen, Meinungsverschiedenheiten und Ungereimtheiten aushalten. Mit den richtigen Instrumenten kann es uns gelingen, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Seit mehr als 30 Jahren bringt Mehr Demokratie die direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung voran und kümmert sich um Transparenz, Demokratieausbau, faires Wahlrecht sowie die Etablierung neuer Instrumente und Verfahren.

Wir reden mit Menschen auf der Straße, in Initiativen, auf Veranstaltungen und in den Parlamenten. Wir setzen uns ein für die Verbesserung demokratischer Verfahren, probieren neue Werkzeuge aus und schaffen Gesprächsräume – virtuell und in Präsenz.

Mehr Demokratie - Mission Statement

Das Pocket Projekt

Unsere Vision
In einer fragmentierte Welt stellen wir Beziehungsfähigkeit wieder her, indem wir individuelle, vererbte und kollektive Traumata ansprechen und integrieren. Wir heilen damit die Wunden der Vergangenheit und unterstützen einen Weg der Zusammenarbeit, Innovation und des globalen Wandels.

Unsere Mission
Wir inspirieren und schulen sowohl Fachleute als auch Bürgerinnen und Bürger weltweit zu den Auswirkungen und Prozessen der Integration kollektiver Traumata. Wir entwickeln
soziale Projekte, die traumainformierte Hilfe und Aktionen in Krisengebieten auf der ganzen Welt unterstützen.

Theorie der Veränderung
Wir entwickeln eine Kultur der achtsamen Präsenz, der Beziehungswahrnehmung und der Stimmigkeit/ Kohärenz sowohl für Einzelne wie in Gruppen. Sobald ein gewisses Maß an Synchronisation erreicht ist, können tiefere Erfahrungen ganz natürlich aus dem Gruppenprozess hervorgehen und kann unsere Aufmerksamkeit sich auf bisher abgetrennte Traumata ausrichten. Wenn ein Trauma berührt wird, werden auch individuelle und kollektive Schutzmechanismen von Verleugnung und Widerstand auftreten. Um dem begegnen zu können, müssen unsere Wir-Räume eingestimmt und
resilient genug sein, um einen gehaltenen Raum der Zeugenschaft sowohl für die Schutzschichten als auch für das Trauma bereit stellen zu können. Nur so können wir
beginnen anzuerkennen und zu verdauen, was vorher nicht verarbeitet werden konnte. Die sich daraus ergebende Integration ermöglicht eine Verringerung der Isolation und
Polarisierung und eine Zunahme von Mitgefühl und Kooperationsfähigkeit. Unser kreatives und innovatives Potenzial kann so leichter in die Welt fließen.

Pocket Project - Mission Statement

Kollektives Trauma & Demokratie

Ein Gespräch zwischen Claudine Nierth & Thomas Hübl
11. April 2022 von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr CET

-SCHAUE DIE AUFZEICHNUNG DES CALLS HIER AN:

Claudine Nierth ist Politaktivistin und Künstlerin und setzt sich seit Jahren für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung. Sie ist Bundesvorstandssprecherin der Organisation Mehr Demokratie. Sie initiierte mehrere Volksbegehren sowie die ersten beiden bundesweiten Bürgerräte u.a. für den Bundestag 2021. Für ihr Engagement erhielt sie 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz. Im Herbst 2021 erschien ihr Buch, DIE DEMOKRATIE BRAUCHT UNS! – Für eine Kultur des Miteinader, im Goldmann Verlag.

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Thomas Hübl verbindet in seinem Wirken die wichtigsten Lehren der großen Weisheitstraditionen mit Erkenntnissen der modernen Wissenschaft und macht dank seines tiefgreifenden Verständnisses beides verständlich und erfahrbar. Seine Arbeit verbindet Transformation und Integration von Traumata und unbewussten Anteilen, somatische Sensibilisierung, eine fortgeschrittene meditative Praxis und eine differenzierte Analyse der kulturellen Architektur. Er unterstützt Menschen darin, ein tieferes Maß an Bewusstheit und Zentriertheit zu erlangen, ihr Potential zu entfalten und fähig zu werden die Gesellschaft effektiv mitzugestalten.

Seit 2004 hält Thomas Workshops, mehrjährige Trainingsprogramme und Integrationsprozesse für Kollektives Trauma ab. Sein Buch ‘Kollektives Trauma heilen’ wurde 2021 aus dem Englischen übersetzt. Er wird regelmäßig als Gastredner zu Konferenzen auf der ganzen Welt eingeladen.

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“Wir können eine große Meinungsverschiedenheit mit jemandem haben und trotzdem in Beziehung bleiben. Gegensätzliche Standpunkte bedeuten nicht, dass ich mich von den Erfahrungen des anderen abkoppeln muss. Nicht was wir besprechen, ist schmerzhaft, sondern wie wir miteinander sprechen. Wie kann ich erwarten, dass Menschen mir zuhören, wenn ich mit ihnen von einem distanzierten Standpunkt aus spreche und sie nicht einmal spüre?”

Thomas Hübl, Pocket Project

Was hat Kollektives Trauma mit Demokratie zu tun?

Eine Hypothese, die wir überprüfen wollen, ist, dass in Krisen oft schon bestehende individuelle und kollektive Traumata aktiviert werden und den demokratischen Handlungsspielraum und die Fähigkeit zu verantwortlicher Lösungssuche einschränkt. Als Gesellschaft stehen wir vor der Herausforderung, uns über die jeweilige Dynamik einer Krise bewusst zu werden und uns darüber demokratisch zu verständigen. 

In diesem Prozess werden wir beispielhaft die aktuelle Krise, ausgelöst durch Covid-19 und dem Krieg in der Ukraine, untersuchen. Im Zentrum wird die Einzelarbeit im öffentlichen Gespräch mit Thomas Hübl stehen. Es wird dabei nicht in die individuelle Meinungsbildung eingegriffen. Die Kompetenz der Prozessleitung besteht darin, alle am Gespräch Beteiligten respektvoll zu den Ursprüngen eigener Erfahrungen zu bringen.

Trauma ist eine abgespaltene Erfahrung aus überwältigenden früheren Situationen. Solange wir den Ursprung nicht berühren, überträgt sich diese Energie wie ein Filter auf heutige Situationen. Die Einzelarbeit kann helfen, diesen Filter bewusst zu machen. Durch individuelle Prozesse im Rahmen der Gruppe wird gleichzeitig ein kollektiver Prozess in Gang gebracht. Diese Impulse werden dann in Kleingruppen und in einem gemeinsamen Reflektionsprozess der Teilnehmenden weiter besprochen und verarbeitet.

Es stehen geschulte Assistentinnen/en zur Verfügung. 

“Wenn wir Räume des Zuhörens und Ringens um neue Lösungen schaffen, hilft es, die Erkenntnisse über Resonanz, emotionale und nicht verstandesmäßig gesteuerte Dimensionen mit einzubeziehen. Zuhören bedeutet dann auch hinter die Worte zu hören und offen für das zu sein, was das Gegenüber außer faktischen Argumenten noch bewegt.”

Anne Dänner, Mehr Demokratie e.V.

“Gesellschaftliche Meinungsvielfalt ist Bestandteil unserer Demokratie. Wenn Polarisierung aber den demokratischen Rahmen in dem sie stattfindet selbst in Zweifel zieht, dann ist der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet. Mit Mehr Demokratie suchen wir einerseits nach Wegen, die die Menschen besser beteiligen und anderseits suchen wir nach neuen Formen des Austauschs und der politischen Kultur. Sich dabei immer wieder modellhaft auf neue Erfahrungsfelder einzulassen ist Teil unseres Erfolges.”

Claudine Nierth, Mehr Demokratie e.V.

Der Integrationsprozess für Kollektives Trauma

Ziel eines Kollektiven Trauma Integrationsprozesses ist es, die traumatischen Inhalte, welche individuell, historisch und kollektiv abgespalten und ins Unterbewußtsein gedrängt wurden, wieder ins Bewußtsein zu bringen. Mit der Zeit kann es zu einer Verarbeitung und Integration der Inhalte kommen, wodurch letztendlich eine Wiederherstellung des kollektiven Beziehungsfeldes möglich werden kann. 

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses ist die Stärkung des Vertrauens und der ‘Mitmenschlichkeit’ in der Gruppe. Dadurch kann eine Entspannung des eigenen Nervensystems einsetzen, welche Resonanz mit anderen und ein tieferes Zuhören ermöglicht.  Wenn dies geschieht, können auch Anteile, die Ausdruck von und Hinweis auf Traumafelder sind, in Kontakt gebracht werden. Dies wiederum stärkt die Kommunikation und Empathiefähigkeit untereinander und fördert die Entstehung eines gesellschaftlichen Heilungsprozesses. Langsam aber sicher können Bruchteile des Traumas auftauchen, Ausdruck finden und einen Teil der abgespaltenen sozialen Intelligenz freisetzen. Wir schaffen damit Voraussetzungen für eine kreative und verbundene globale Kultur und eine nachhaltige und partizipativ-demokratische Zukunft.

Die 6 Kernphasen des Integrationsprozesses

Gruppenkohärenz

Entwicklung der Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit der Gruppe, Vertiefung von Mitgefühl und Mitmenschlichkeit. Den Zugang zu persönlichen und kulturellen Ressourcen vertiefen um die Resilienz angesichts der Berührung von traumatischen Inhalten zu stärken

Kollektive Traumalandschaft

Unsere Aufmerksamkeit auf bisher abgespaltenen Inhalte ausrichten, und tieferen Erfahrungen und Informationen erlauben, aufzusteigen. Wahrnehmung der Symptome unseres unbewussten Widerstands und Verdrängung und Entladung der ersten Inhalte.

Trauma Konditionierung

Das Verständnis dafür vertiefen, wie wir als Individuen und als Kollektiv durch Traumata geprägt wurden. Wir beginnen, die Stimmen Einzelner bis in ihre Wurzeln zurück zu verfolgen und sehen hinter der Polarisierung die Traumalandschaft unserer Kultur und unserer Institutionen durchschimmern.

die Kollektive Stimme

Gemeinsam horchen wir auf die Essenz dessen, was wir hier miteinander erleben und erkennen. Durch die Worte Einzelner rühren wir an historischen und kollektiven Qualitäten und erfahren die Verflochtenheit des kollektiven Traumas.

Klären & Integrieren

Hier findet die Integration der Erfahrungen oft in Kleingruppen statt. Es gibt genügend Zeit, den persönlichen Ahnenweg und Werdegang anzusprechen. Es beginnt das post-traumatische Lernen.

Gesamtreflektion & Wiederherstellung

Was wir und unsere Vorfahren an Traumatisierungen erlebt haben, ist Teil von uns. Es ist unser aller Aufgabe, für den Ausgleich der seinerzeit angerichteten Schäden zu sorgen. Erste Schritte der Wiederherstellung und des gesellschaftlichen Wandels werden als Potential sichtbar..

Anmeldung 3-Tages workshop
28. April - 1. Mai 2022

Mit dem Unterstützer Preis erlauben Sie mehr Menschen die Teilnahme an dem Workshop. Alle Überschüsse dieses Projektes fließen in die Forschung und in ähnliche Demokratie-stärkende Prozesse für Länder und Orte in Krisensituationen.

Bei dringenden Fragen zu ihrer Anmeldung melden Sie sich bitte unter: +49 176 25430843

Workshop Leitung

Thomas Hübl

Workshop Leitung

Thomas Hübl verbindet in seinem Wirken die wichtigsten Lehren der großen Weisheitstraditionen mit Erkenntnissen der modernen Wissenschaft und macht dank seines tiefgreifenden Verständnisses beides verständlich und erfahrbar. Seine Arbeit verbindet Transformation und Integration von Traumata und unbewussten Anteilen, somatische Sensibilisierung, eine fortgeschrittene meditative Praxis und eine differenzierte Analyse der kulturellen Architektur. Er unterstützt Menschen darin, ein tieferes Maß an Bewusstheit und Zentriertheit zu erlangen, ihr Potential zu entfalten und fähig zu werden die Gesellschaft effektiv mitzugestalten.

Seit 2004 hält Thomas Workshops, mehrjährige Trainingsprogramme und Integrationsprozesse für Kollektives Trauma ab. Sein Buch ‘Kollektives Trauma heilen’ wurde 2021 aus dem Englischen übersetzt. Er wird regelmäßig als Gastredner zu Konferenzen auf der ganzen Welt eingeladen.

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Team

Roman Huber

Projektleitung

Roman Huber
ist Social-Unternehmer und setzt sich seit 25 Jahren für die Weiterentwicklung der
Demokratie ein. Roman war ursprünglich in der IT-Branche tätig, ist seit 1996
Bundesvorstand und seit 2001 geschäftsführender Bundesvorstand von Mehr Demokratie
e.V.. Er lebt und arbeitet in dem Gemeinschaftsprojekt www.schloss-tempelhof.de, das er
mitgegründet und aufgebaut hat. Er hat mehrere Verfassungsbeschwerden, bundesweite
Kampagnen sowie die ersten beiden bundesweiten Bürgerräte u.a. für den Bundestag 2021
mitinitiiert. Sein Interesse gilt neuen Strukturen, die kollektive Intelligenz wirksam werden
lassen, so dass sich das Wissen und die Fähigkeiten Einzelner zu einer übergeordneten
Musterbildung verknüpfen lassen.

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Kosha Joubert

Projektleitung

Geschäftsführerin des Pocket Projekts. Sie hält einen Master in Organisationsentwicklung, arbeitet international als Gruppenleiterin, Autorin, Coach und Beraterin und hat umfassend in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Lehrplanentwicklung und interkulturelle Zusammenarbeit gearbeitet. Kosha wuchs während der Apartheid in Südafrika auf und engagiert sich seither für die Heilung von Trennungen und kollektiven Traumata. Sie wurde mit dem Dadi Janki Award für den Einsatz von Spiritualität im Leben und bei der Arbeit sowie mit dem One World Award für ihre Arbeit mit dem Global Ecovillage Network ausgezeichnet. Sie ist Gastgeberin und Mentorin von Thomas Hübls’ Online-Kursen, hat zwei Celebrate Life Festivals mitmoderiert und war Co-Gastgeberin des Online-Summits zu kollektivem Trauma 2019, 2020 und 2021.

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Dieter Halbach

Öffentlichkeitsarbeit

Chefredakteur bei Mehr Demokratie: demokratie! Magazin für Beteiligung und direkte Demokratie

Soziologe, Journalist und Autor, Gemeinschaftsgründer und -forscher, Musiker

Sein Ziel ist es ko-kreative Prozesse und Beteiligung in der Politik zu ermöglichen und innere und äußere Räume der Demokratie in Einklang zu bringen.

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Anne Volborn

Projektassistenz

Seit November 2019 als Projektmanagerin für das Pocket-Projekt tätig. 16 Jahre Erfahrung im Eventmanagement, sowohl in der Industrie und im Handel, als auch im öffentlichen Sektor. 
Zertifizierte prä-, peri- und postnatale Schock- und Traumatherapeutin.
Seit 2006 organisiert sie für Thomas Hübl Großveranstaltungen zur Heilung kollektiver Traumata und ist seit 14 Jahren Teil des Organisationsteams des jährlichen Celebrate Life Festivals in Deutschland.

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Anne Caspari

Forschung

Anne Caspari hat einen MSc in Umweltplanung und hat in vielen verschiedenen Ländern an Projekten zur Renaturierung und Nachhaltigkeit gearbeitet. In ihrer Arbeit mit Ökosystemen kann sie auf ein solides Wissen darüber zurückgreifen, wie komplexe adaptive Systeme funktionieren und was Selbstorganisationsprozesse behindert.

Vor 20 Jahren schlug sie einen parallelen Weg ein und tauchte tief ein in Bewusstseinsschulung, integrale Theorie, Erwachsenenentwicklung und Coaching und bezog 

Menschen in ihre Arbeit mit ein, was inzwischen zu ihrem Hauptberuf geworden ist. In ihrer

Arbeit mit Menschen und Organisationen hat sie sich auf Transformationsprozesse,

Veränderung und Führung spezialisiert. Vor Jahren mit Cynefin und ‘Complexity Thinking’ in Berührung zu kommen, war eine natürliche Ergänzung für sie und ihre Praxis. Anne ist eine erfahrene Trainerin und Moderatorin. Sie hat ihr eigenes Unternehmen, arbeitet eng mit The Cynefin Company und führt SenseMaker-Projekte als komplexitäts-gerechten Ansatz zur Sinnfindung und Veränderungen in größeren Kollektiven zu erleichtern, als Ergänzung zu entwicklungsorientierten Ansätzen.

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Elke Fein

Forschung

Politik- und Sozialwissenschaftlerin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Rußland-Studien, politische Kultur und politische Soziologie, Erwachsenenentwicklung und ihre Relevanz für Gesellschaft und Politik

Sie ist Gründungsmitglied und Geschäftsführerin am IFIS, Aufbau des Zentrums für integrale Politik

Projektleitung Leadership for Transition (LiFT)

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Judith Strasser

Forschung

Psychologin

Mehrjährige Tätigkeit im Kontext der Traumaarbeit in Post-Konflikt-Ländern

Forschungen im Bereich Trauma und Transitional Justice

Psychosoziale Beratung im Kontext von Flucht und Migration in Deutschland

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Kazuma Matoba

Forschung

Professor für Interkulturelle Bildung und Kommunikation an der Universität Witten/Herdecke, Mitbegründer des Instituts für Globale Integrale Kompetenz e.V. 

Er wurde in Kobe/Japan geboren. Er studierte westliche und östliche Philosophie, europäische und japanische Linguistik, Johrei (japanische Medizin). Nach seinem Doktorat in Linguistik in Deutschland interessierte er sich für die dialogische Philosophie von Martin Buber und David Bohm. 

Er hat viele Dialogprozesse in Deutschland, Japan, China, der Schweiz und den USA moderiert. Seine Forschungsthemen sind kulturelle Vielfalt, kosmopolitische Kommunikation, Aufbau von Drittkulturen, Flüchtlingskrise und globales soziales Zeugnis. Letzteres ist sein lebenslanges Forschungsthema, da er sich seit mehr als 30 Jahren die Frage stellt, “wie sich der Mensch bewusster vernetzt fühlen kann”.

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Adrian Wagner

Forschung

Mitinitiator der Black Forest School of Metamodernism und Experte am Institute of Transformational Leadership Berlin. Dozent für ‚Metamoderne Praxis’ an der European School of Governance und der Universität Witten/Herdecke. Derzeit Doktorand am Academy of Inner Science Graduiertenkolleg mit dem Forschungsschwerpunkt kollektive Traumaintegration. Darüber hinaus arbeitet er am Poetree Gestell X:  Einer Installation an der Schnittstelle von kollektivem Unbewussten, künstlicher Intelligenz, Philosophie und Poesie, die durch das Seeds DAO finanziert wurde. Erklärtes Ziel seines Schaffens ist dabei die Verkörperung einer metamodernen Praxis für kosmo-lokale Transformation.

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Niko Schäpke

Forschung

Niko arbeitet als akademischer Rat für Umweltpolitik und Governance an der Universität Freiburg. Er ist ein interdisziplinärer Sozialwissenschaftler. Im Zentrum seiner Arbeit steht die lösungsorientierte Nachhaltigkeitswissenschaft, mit Schwerpunkt auf dem Verständnis und der Gestaltung von gesellschaftlicher Transformation in Richtung Nachhaltigkeit. Hier fokussiert Niko aus theoretischer und empirischer Sicht auf Formate, Methoden und Prinzipien der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis, Dynamiken menschlichen Handelns und auf Räume gemeinsamen Lernens und Veränderns. Ziel ist dabei, den Beitrag der Nachhaltigkeitswissenschaft zur Transformation zu stärken.

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Anne Huhn

Assistenzleitung

Ist Psychologin und Psychotherapeutin und arbeitet seit über 30 Jahren mit Menschen in Krisen und psychischen Belastungssituationen. 

Mit ihrer Arbeit möchte sie Räume schaffen, in denen es möglich wird – für Einzelne und Systeme – Verletzungen zu heilen, Potentiale, Selbstheilungskräfte und eigene Ressourcen zu entfalten und Bewusstsein zu erweitern.

Aus – und Weiterbildungen: Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie, Integrative Körpertherapie, achtsamkeitsbasierte Psychotherapie, Traumatherapie(PITT).

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Heidi Wohlhüter

Assistenzleitung

Heidi Wohlhüter ist approbierte Psychotherapeutin (Verhaltenstherapeutin) (DGVT) und Supervisorin (DGVT), sowie approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Sie arbeitet seit 20 Jahren in einer psychiatrischen Tagesklinik und bietet seit 10 Jahren in eigener Praxis psychotherapeutische Gruppen- und Einzelsitzungen an. Heidi arbeitet auch als Supervisorin für Therapeuten, Psychologen und Behandlungsteams und leitet in der Ausbildung von Psychotherapeuten die Selbsterfahrungsseminare. Heidis Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Heilung geschehen kann.

Heidi ist Mitglied in Thomas Hübl’s Inner Science Training Group. Sie war Assistentin in den Timeless Wisdom Trainings 4, 5 & 6. Sie ist Teil der Forschungsgruppe “Mystik und Heilung” und gibt in diesem Zusammenhang Workshops und Supervision. Heidi leitet die Praxisgruppe “Transparente Kommunikation” in Aachen.

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