Geburten und kollektives Trauma

Dimensionen von Geburtserleben teilen und fühlen

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Was werden wir in diesem Lab erforschen?

Viele Frauen erleben Geburten als Grenzerfahrung, erstaunlich viele auch als traumatisch. Dabei wirken nicht nur die unmittelbaren körperlichen und emotionalen Prozesse, sondern auch gesellschaftliche Erwartungen, politische Realitäten und kulturelle Mythen rund um Weiblichkeit, Muttersein und „die ideale Geburt“. Diese Einflüsse prägen oft unbewusst, wie wir Geburt sehen, erleben, deuten und erinnern. Individuelle Erfahrungen sind eingebettet in kollektive, politische und generationenübergreifende (Trauma-) Strukturen. In diesem Lab wollen wir diesen vielschichtigen Raum gemeinsam erkunden.

Wer ist zur Teilnahme eingeladen?

Die emotionalen und kulturellen, teils auch körperlichen Erfahrungen rund um Geburt prägen Menschen mit weiblich gelesenen Körpern auf eine sehr spezifische Art. Um einen klaren Rahmen und eine tiefere Prozessarbeit zu ermöglichen, öffnen wir einen geschützten Kreis ausschließlich für Frauen / weiblich gelesene Menschen (unabhängig davon, ob sie selbst Mütter sind). Hinweis: Dieses Lab bietet keinen therapeutischen Rahmen und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Es versteht sich als Raum für Bewusstwerdung, Erfahrung und gemeinsames Forschen.

Mehr über die Reise des Labs

Wir schaffen einen sicheren Raum, in dem Frauen sprechen, teilen und fühlen dürfen – für sich selbst und füreinander. Gemeinsam nähern wir uns den Schichten aus persönlichen Geschichten, Erwartungen, Mythen und kollektiven Prägungen. Durch dieses bewusste Erkunden kann die transformierende Kraft sichtbar werden, die im Geburtsprozess selbst liegt: eine Kraft, die nicht nur Leben hervorbringt, sondern auch Bewusstsein, Verbindung und Neubeginn. Das Lab führt Schritt für Schritt von persönlichen Erfahrungen zu kollektiven Zusammenhängen und öffnet Raum für Integration und gemeinsames Verstehen.

Wann werden wir uns treffen?

In der Vorbereitung für unser Lab bitten wir euch, euch im Februar und März etwas Zeit für Reflexion und Recherche freizuhalten. Wir treffen uns ab dem 15. April alle 3 Wochen immer Mittwochs zwischen 10 und 12 Uhr. Dies sind die konkreten Daten: 15. April 2026 6. Mai 2026 27. Mai 2026 17. Juni 2026 8. Juli 2026 29. Juli 2026 19. August 2026 (Achtung: Hier liegen 4 Wochen zwischen den Treffen.) 16. September 2026 7. Oktober 2026 28. Oktober 2026 18. November 2026 9. Dezember 2026